Donnerstag, 28. Juli 2011

Der Arm des Bundes reicht weit - NOCH

Investitionen des Bundes am Beispiel Fürstenbergs


Das BMVBS, nicht die WSV, hatte vor zwei Jahren (nahezu) sämtliche Kosten des Wasserwanderrastplatzes getragen, etwa 700.000 €. Aber wenn man bedenkt, dass Fürstenberg wohl nicht der einzige Ort ist, in den eine solche Finanzierung geflossen ist, kann man sagen, dass der Bund selbst erhebliche Haushaltsmittel in gewässerbezogene Maßnahme investiert hat, deren Wirkung durch mögliche Einschränkung in der Nutzung der Gewässer (Stichwort: Renaturierung/Sperrung) verpuffen oder ganz verloren gehen könnte.

Dienstag, 26. Juli 2011

Juni-Bericht an den Tourismusausschuss

Unter dem Titel: "Berücksichtigung der Belange des Wassertourismus bei der Modernisierung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung im Rahmen der Umsetzung der Bundestagsinitiative „Infrastruktur und Marketing für den Wassertourismus in Deutschland verbessern“ hat das BMVBS einen Zwischenbericht an den Ausschuss für Tourismus des Deutschen Bundestags vorgelegt. Sie finden ihn zum Download hier und diesmal sogar auch auf der Seite der WSV sowie hier in der Dokumentenspalte rechts.

Freitag, 22. Juli 2011

Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Die LINKE


Folgen der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung für den Wassersport und Wassertourismus

Die Bundeswasserstraßen (BWS) sind nicht nur ein Netz von einzelnen Wasserwegen. Vielmehr handelt es sich um eine zusammenhängende Fläche, die die Hoheitsgewässer in Nord- und Ostsee, die Zufahrten zu Seehäfen, Haf fe und Bodden, Seen und seenartige Erweiterungen von Wasserläufen, Flüsse und Kanäle in ganz Deutschland umfasst.

Montag, 18. Juli 2011

Antwort der Bundesregierung

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Hans-Joachim Hacker, Gabriele
Hiller-Ohm, Martin Gerster, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD
– Drucksache 17/6158 –

Unterstützung des Kanutourismus und des Kanusports in Deutschland
Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Wassertouristik und Wassersport haben sich in den letzten Jahren kontinuierlich entwickelt. Wassersport ist ein Breitensport geworden, der auch ein großes Wirtschaftspotenzial hat. Motorloser Wassersport ist ein Natursport mit hohem Erholungswert für immer mehr Menschen. Im Kanusport nimmt Deutschland seit langem international eine führende Position ein.

Freitag, 15. Juli 2011

Reform der WSV – Machbarkeitsstudie des BMVBS


Reform der WSV – Machbarkeitsstudie des BMVBS
Eckpunkte einer Stellungnahme aus wassertouristischer Sicht

1.    Zu begrüßen ist, dass der Bund seine gewässerbezogenen Infrastrukturaufgaben in Zukunft als wesentliche Randbedingung nachhaltig auskömmlichen Wirtschaftens der Wassertourismusbranche begreifen will.

2.    Nicht zu beanstanden ist die Absicht, die Mittelallokation des Bundes zu optimieren und Effizienzgewinne zu realisieren.

Freitag, 8. Juli 2011

Bericht an den Bundestag erst Anfang 2012?

Aus dem BMVBS gibt es Signale, dass erst Anfang 2012 an den Bundestag "abschließend" berichtet werden könnte. Ursprünglich war der Anfang des zweiten Halbjahres 2011 angepeilt worden, aber Abteilungsleiter Klingen beulte diesen Terminhorizont schon am 26. Mai aus in dem er eine "weitere Beratungsschleife" ausrief und ankündigte, Ende des Jahres sei auch in Ordnung.

Das wäre ja auch gut un dnicht schlecht, aber diese Perspektive kontrastieren mit der Chuzpe des BM, mit der zunächst monatelang Geheimniskrämerei mit den Unterlagen betrieben und dann eine FRIST für Stellungnahmen 29.07.2011 ausgerufen wurde.

Auch jetzt sind die Abläufe, der Konsultations- und Abwägungsprozeß überhaupt nciht transparent. Vielleicht könnte man den Vorgang etwas transparenter und "mitnehmender" gestalten? Weniger Administration nach "Gutsherren Art" wäre dem komplexen Vorgang dienlicher.

Mittwoch, 6. Juli 2011

Wers nicht glaubt, ist selbst schuld.

Für Stellungnahmen gilt Frist bis Ende Juli.

Immer wieder zweifeln Menschen an dem Satz, für die Stellungnahmen sei seine Frist bis Ende Juli gesetzt. Dabei sollten die Besucher dieses Blogs doch langsam erkannt haben, dass hier seriös gepostet und argumentiert wird.
Dennoch:  Hier nochmal der direkte Link zur Seite der WSV mit folgendem Satz: "Es besteht bis zum 29.07.2011 Gelegenheit zur Stellungnahme. Die Stellungnahmen werden bei der Bewertung der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie durch die Bundesregierung berücksichtigt und dem Bericht an den Deutschen Bundestag beigefügt." http://www.wsv.de/aktuelles/index.html
Hier finden Sie auch nochmal die drei Links zu den Dokumenten, die Ramsauer endlich rausrückt. Diese hatte ich bereits gesondert gepostet.

Regierungsmehrheit zieht durch. Dennoch:

Regierung soll Konzept zur Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung ergänzen

Berlin: (hib/MIK) Die Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) bleibt in der Diskussion. Der Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung lehnte am Mittwochvormittag den Antrag der SPD-Fraktion zur Zukunftsfähigkeit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (17/4033), den Antrag der Linksfraktion mit dem Titel ”Kein Personalabbau bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung“ (17/5548) sowie den Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ”Netzstruktur für Wasserstraßen präzisieren und die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung reformieren“ (17/5056) mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP ab. 

Dokumente

Endlich offizieller Download möglich


Nun endlich stellt das BMVBS Dokumente öffentlich zur Verfügung.
Hier finden Sie die "Machbarkeitsstudie" Machbarkeitsstudie

hier den Kriterienkatalog Nutzung Freizeit und Tourismus      Anlagen

und hier den Juni-Bericht an den Tourimusausschuss des Deutschen Bundestages 2011-06-22_Bericht_Tourismusausschuss

Montag, 4. Juli 2011

Gleichberechtigung ALLER NUTZER!

Dachverbände BKT und DKV weiter in Atem gehalten

Die Diskussionen um die Reformpläne der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes halten Vertreter der Dachverbände BKT und DKV weiter in Atem. Sie fordern gleichberechtigte Behandlung aller Nutzer und die Gewährleistung, dass die Bedingungen für die Ausübung kanusportlicher und -touristischer Aktivitäten erhalten bleiben. Ihre Anliegen finden mittlerweile Unterstützung beim Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND).

Wasserstraßenkarte aus BOOTE vom 22.06.2011

Reviere in Gefahr!

Reviere in Gefahr! (aus BOOTE vom 22.06.2011)
Für viele Wassersportvereine könnte die Reform der Wasserstraßenverwaltung des Bundes (WSV) zu einer
Existenzbedrohung werden. Die Politik darf sich getrost auf einen heißen Sommer einstellen: Deutschlands
Skipper machen mobil gegen die Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV). Die neue Struktur des Bundeswasserstraßennetzes bedroht die Existenz von Sportboothäfen und Clubanlagen – akut betroffen sind allein 37 Mitgliedsvereine des Deutschen Motoryacht-Verbandes (DMYV).

SPD befürchtet Einschränkung der wassersportlichen Möglichkeiten

"Das Konzept des Bundes für die Neuorganisation der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung droht, vor allem bei den Bundeswasserstraßen, die nicht mehr zum Kernnetz gehören, die wassersportlichen Nutzungsmöglichkeiten einzuschränken. Immer mehr Befahrungsverbote – derzeit über 800 veröffentlichte Befahrungsverbote auf der Internetseite des Deutschen Kanuverbandes (DKV) – von Bund, Ländern und kommunalen Gebietskörperschaften schränken die Möglichkeiten zur Nutzung durch den Wassersport weiter ein."

zitiert aus dem Antrag der SPD-Bundestagsfraktion Drucksache 17/6158 vom 8. Juni 2011
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/061/1706158.pdf

Sonntag, 3. Juli 2011

Aufruf: Stellungnahmen bis zum 29.07.2011

BMVBS setzt Frist für Stellungnahmen bis Ende Juli

Mit dem Protokoll zur sogenannten Abschlusskonferenz am 26.05.2011 verschickt der Leiter der Abteilung Wasserstraßen, Schifffahrt im BMVBS, Reinhard Klingen, dieser Tage eine Aufforderung Stellungnahmen abzugeben zur Konferenz "und zu den Unterlagen".

Donnerstag, 30. Juni 2011

Anhörung im Bundestag: Reform bleibt umstritten

Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung bleibt umstritten
Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (Anhörung)

Berlin: (hib/MIK) Die Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) bleibt umstritten. Dies wurde deutlich bei einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am Mittwochvormittag. Dabei ging es um einen Antrag der SPD-Fraktion zur Zukunftsfähigkeit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (17/4033), um einen Antrag der Linksfraktion mit dem Titel ”Kein Personalabbau bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung“ (17/5548) sowie um einen Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ”Netzstruktur für Wasserstraßen präzisieren und die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung reformieren“ (17/5056).

Mittwoch, 29. Juni 2011

BUND will Restgewässer renaturieren!

In seiner Stellungnahme zur Expertenanhörung am 28.06.2011 hat der BUND eine Stellungnahme verbreitet, in der er Ramsauers Einteilung der Wasserstraßen begrüßt. Dabei bringt der BUND selbst die Begriffe "Verkehr" und "Gütertransport" zur Deckung. Kein gutes Zeichen für seine Expertise, wenn es um die Zukunft des Wassertourismus geht. Zu diesem Bereich verliert er auch nur einen Satz: Er will keinen weiteren Ausbau für Motorsportboote. Pauschal, peng. Ansonsten ist viel die Rede von Naturverträglichkeit und davon, dass die WSV umgekrempelt gehört. Wer das dann alles bezahlen soll, bleibt offen. Die ganze Stellungnahme finden Sie hier und im Downloadbereich.

Sonntag, 26. Juni 2011

Der Werbellinkanal ist eröffnet

"Leinen los" zum ersten Bootskorso

Marienwerder (moz) Der Werbellinkanal ist eröffnet. Mit einem ganztägigen Fest und einem Bootskorso ist die Wiederherstellung der vor Jahren zugeschütteten drei Kilometer langen Strecke am Freitag gefeiert worden. Zusammen mit Brückenbau, Rekultivierungs- und Ausgleichsmaßnahmen hat das Projekt sechs Millionen Euro verschlungen.

Werbellinkanal mit Bootskorso eröffnet


Wichtiger Schritt in „Wasserinitiative Nordbrandenburg - WIN“Die neue Anbindung des Werbellinkanals ist offiziell freigegeben. Dazu kamen am Freitag, 17. Juni 2011 neben vielen Besuchern auch Landrat Bodo Ihrke, Marienwerders Bürgermeister Mario Strebe und Volkmar Schönefeld vom Amt Biesenthal-Barnim auf das ehemalige Sägewerksgelände in Marienwerder. Kindergarten- und Schulkinder der Gemeinde Marienwerder begrüßten die Gäste mit einem bunten

BDB irritiert über tendenziöse Äußerungen des Bundesverkehrsministeriums in FAZ und „Spiegel“

Binnenschifffahrt unverzichtbar: Rund 15,2 Mio. Tonnen Güter wurden auf ostdeutschen Wasserstraßen umgeschlagen
Für Irritationen sorgen derzeit Äußerungen des Bundesverkehrsministeriums gegenüber bestimmten Medien im Zusammenhang mit den Infrastrukturinvestitionen des Bundes. So wird  unter anderem in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und in der aktuellen Ausgabe des Magazins „Spiegel“ das Bundesverkehrsministerium mit der Aussage zitiert, seit 1991 seien 3,7 Mrd. Euro „in ostdeutsche Wasserstraßen, Schleusen und Binnenhäfen“ investiert worden. Es sei „viel Geld in Flüsse gesteckt worden, auf denen kaum ein Schiff fährt. Die Investitionen haben sich nicht ausgezahlt.“

Samstag, 25. Juni 2011

MAZ-Artikel 25.06.2011

Forum in Fürstenberg zum Thema Tourismusstrategie des Landes


FÜRSTENBERG - Der Tagungsort für das Mittelstandsforum Oberhavel war gut gewählt. Die Charterbasis von „Cardinal Boating Holidays“ am Röblinsee in Fürstenberg gehört zu den erfolgreich tätigen Unternehmen im Herzen des Wasserreviers zwischen Mecklenburger Seenplatte, Uckermark-Seen und den märkischen Gewässern um Zehdenick.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Positionspapier des BDS-Binnenschiffahrt zum 2. Bericht des BMVBS an den Deutschen Bundestag zur Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung

Das Problem mangelnden Unterhalts kann durch eine Kategorisierung der Wasserstraßen nicht gelöst werden. Im Gegenteil: Es steht zu befürchten, dass sich der Zustand der Wasserstraßen unterhalb des Hauptnetzes weiter verschlechtern wird.

Differenzierte Bewertung aus Sicht des Naturschutzes


Sehr geehrter Herr Wittke,
auf Ihrem - sehr informativen - Blog www.wassertourismus.blogspot.com setzen Sie sich für den Erhalt von Kanuwegen als Bundeswasserstraße ein.

Die GRÜNE LIGA sieht diesen Ansatz eher kritisch. Ich sende Ihnen hiermit meinen diesbezüglichen Gedankenaustausch mit dem DKV zur Kenntnis.
Aus Berlin grüßt Michael Bender

Hinweis des Blog-Betreibers: Die Positionspapiere Grüne Liga und DKV finden Sie zum Download unter Dokumente in der rechten Spalte.

Mittwoch, 22. Juni 2011

Anhörung zur Wasser- und Schifffahrtsverwaltung

Anhörung zur Wasser- und Schifffahrtsverwaltung

Mit der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung beschäftigt sich der Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am Mittwoch, 29. Juni 201, in einer öffentlichen Anhörung von  Sachverständigen unter Leitung seines Vorsitzenden Dr. Anton Hofreiter (Bündnis 90/Die Grünen). Sie beginnt um 11 Uhr im Anhörungssaal 3.101 des Berliner Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses und dauert bis gegen13 Uhr. Die Abgeordneten informieren sich über die Expertenmeinungen zu drei Anträgen aus den Reihen der Opposition sowie zwei Berichten der Bundesregierung.

Dienstag, 21. Juni 2011

das 15. Internationale Oder/Havel-Kolloquium


das 15. Internationale Oder/Havel-Kolloquium

Bereits traditionell findet am 29. Juni 2011 im Potsdamer Großen Waisenhaus das 15. Internationale Oder/Havel-Kolloquium statt. Aktuell wird diesmal zum Thema „Anspruch und Realismus in der Weiterentwicklung von Schifffahrt und Wasserstraßen in der Oder/Havel-Region“ referiert und diskutiert. Der Veranstalter – der Verein zur Förderung des Stromgebietes Oder/Havel e.V. - konnte dazu polnische und deutsche Vertreter aus der Hafenwirtschaft, des Bundesverkehrsministeriums, der Industrie- und Handelskammer und der Wasser- und Schifffahrtsverwaltungen gewinnen. Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger referiert zur „Interessenlage des Landes Brandenburg bei der Nutzung der Wasserstraßen in Brandenburg“. Im Verlauf des Kolloquiums wird der Verein eine Bestandsaufnahme der Wasserstraßeninfrastruktur zwischen Elbe und Oder vornehmen und zukünftigen Bedarf aufzeigen.

Montag, 20. Juni 2011

Ein Schlag ins Wasser

Ein Schlag ins Wasser

(Aus: FAZ Net) Fast vier Milliarden Euro hat der Bund seit der Wende in die Wasserstraßen in Ostdeutschland investiert. Gebracht hat es wenig. Nun soll gespart werden. Es ist überfällig, die Verschwendung in den neuen Bundesländern zu stoppen.

Von Christoph Schäfer, Hamburg
17. Juni 2011 
Das Eingeständnis des Scheiterns kommt aus dem Verkehrsministerium selbst. „Wir haben viel Geld in Flüsse gesteckt, auf denen kaum ein Schiff fährt. Dabei haben wir wichtige Wasserstraßen vernachlässigt“, sagt Sprecherin Marion Hoppen. Genau 3,7 Milliarden Euro habe die Regierung seit 1991 in die Bundeswasserstraßen in den fünf neuen Ländern investiert. Nach 20 Jahren sei jedoch klar, dass das Ministerium „den Gütertransport nicht herbeibauen“ konnte.

Freitag, 17. Juni 2011

Link-Fehler korrigiert

Sehr geehrte Nutzer,

ein böser Linkfehlerteufel hatte sich eingeschlichen und bis eben die falschen Dokumente verlinkt. Das ist nun korrigiert und ich bitte um Nachsicht... JETZT finden Sie die AKTUELLEN Berichte samt Anhang.

Zum Download: Der "Abschlussbericht" mit Anlagen

Die aktuellen Dokumentestehen auf diesem Blog zum Download bereit. Rechte Spalte: Abschlußbericht Band 1 und 2 sowie die beiden Anlagen. Transparenz des Verwaltungshandelns ist eine der Säulen demokratischer Entscheidungsprozesse. Informieren Sie sich, mischen Sie sich ein.

Mittwoch, 15. Juni 2011

www.stoppt-die-reform.de


Sehr geehrter Herr Wittke,

ich bin durch Zufall auf Ihren Blog Wassertourismus gestoßen. Herzlichen Dank für die Veröffentlichung der Resolution des DMYV-Verbandstages. In Zuge des Widerstandes gegen die Reform hat der DMYV und die Landesverbände die Aktion www.stoppt-die-reform.de ins Leben gerufen. Es wäre schön, wenn Sie den Link auf Ihre Seite mit aufnehmen können und besonders unsere Aktion "Faxen Sie der Bundeskanzlerin" zum Thema etwas Raum geben könnten.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Hirtz
Deutscher Motoryachtverband e.V.www.stoppt-die-reform.de

CDU Landtagsfraktion: Nicht einmal die Hauptwasserstraßen in Brandenburg gesichert!

"In den bisherigen Überlegungen des BMVBS ist noch nicht einmal die Zukunft der Hauptwasserstraßen in Brandenburg gesichert und es muss davon ausgegangen werden, dass in Zukunft weniger Gelder für die Wasserstraßen insgesamt zur Verfügun stehen werden. Diese geringeren Mittel müssen notgedrungen auf bestzimmte Maßnahmen konzentriert werden. Das Land Brandenburg muss sich hier mit guten Argumenten positionieren, um seine Interessen gegenüber dem Bund durchsetzen zu können."

Den ganzen Text und die Positionierung der CDU-Fraktionsvorsitzendenkonferenz der neuen Länder finden Sie HIER.

Dienstag, 14. Juni 2011

Rettet unsere Gewässer – helft mit Informationen!

Rettet unsere Gewässer – helft mit Informationen!
Aufruf des Deutschen Kanu-Verbandes: Der Deutsche Kanu-Verband ruft alle Kanusportlerinnen und Kanusportler –egal, ob im DKV organisiert oder nicht – sowie alle Anbieter kanutouristischer Aktivitäten auf, mit Informationen über Befahrungshäufigkeiten der Bundeswasserstraßen dazu beizutragen, die Pläne des
Bundesministeriums für Verkehr, Bauen und Stadtentwicklung (BMVBS) zu verhindern.

Montag, 6. Juni 2011

Resolution des Verbandstages des Deutschen Motoryachtverbandes e.V.

Resolution des Verbandstages des Deutschen Motoryachtverbandes e.V. zur Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und zum Wassertourismuskonzept

Die Mitglieder des Deutschen Motoryachtverbandes e.V. fordern auf ihrem Verbandstag am 08.05.2011 in Dresden die Bundesregierung und alle zuständigen Minis-terien auf,
  • die im Reformpapier aufgeführten Restwasserstraßen gemäß der Gütertransport Prognose 2025, welche für die Sportschifffahrt, die dort anliegenden Vereine und den Wassertourismus bedeutsam sind, in das Wassertourismusnetz aufzunehmen,
  • dass die Wasserstraßen mit touristischer Nutzung weiter als Bundeswasserstra-ßen geführt werden, da wir sonst befürchten, dass diese Bundeswasserstraßen der Entwidmung und damit der Privatisierung und Renaturierung unterliegen. Hierdurch werden viele im ehrenamtlichen Engagement geführten Vereine in ihrer Existenz bedroht und die Grundlage für die Ausübung ihres Sportes ist nicht mehr gegeben,
  • dass keine Mittelkürzungen vorgenommen werden und der Erhalt dieser Schifffahrtswege sichergestellt ist. Die beabsichtigte Reform widerspricht darüber hinaus der Initiative des Bundestages, den Wassertourismus zu fördern.
Wir fordern die Bundesregierung und alle zuständigen Ministerien auf, Wasserstraßen mit touristischer Nutzung als Bundeswasserstraßen zu erhalten und zu unterhalten.

Deutscher Motoryachtverband e.V.

Freitag, 27. Mai 2011

Abschlusskonferenz?? Nein! Kick Off - Veranstaltung.

Am 26. Mai ließ das BMVBS in Berlin die Katze aus dem Sack: An der Einteilung der Gewässer in Haupt-, Neben- und Restnetz ist nicht mehr zu rütteln und das Wassertouristische Netz "wird eingegliedert".

Wie? Was? Alles unklar, da brach der Vortrag ab, das ist Gegenstand eines Abstimmungsprozesses, der jetzt erst beginnt.

Mittwoch, 18. Mai 2011

RBB Video zu Ramsauers Plänen

Wie weiter mit den Wasserstraßen in der Region?
Wird der kostspielige Neubau des Schiffshebewerks am Ende nur noch eine Touristenattraktion sein? Bundesverkehrsminister Ramsauer will den Ausbau vieler Wasserstraßen im Osten stoppen.

Ramsauer argumentiert mit den geringen Gütermengen, die auf ostdeutschen Flüssen transportiert werden: Weniger als eine Million Tonnen zwischen Oder und Elbe - bis zu hundertmal weniger als auf Rhein und Donau. Der Osten wird zum sogenannten Randnetz degradiert. Wirtschaftsvertreter aus der Region halten dagegen: Die Wasserwege sind noch gar nicht in der Lage, mehr Verkehr aufzunehmen: Unter anderem sind die Havel-Oder-Wasserstraße und die Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße streckenweise so eng, dass Schiffe sich
nicht begegnen können. Theodor-Moderatorin Birgit Bursch spricht mit Klaus Kröpelin, Verkehrsexperte von der Ostbrandenburger Industrie- und Handelskammer. Beitrag von Fred Pilarski
VIDEO: http://www.rbb-online.de/theodor/archiv/theodor_vom_08_05/0.html

Wird derlei Standard, wenn Ramsauer uns wegtritt?

Aus "boote" 09.05.2011
Christian Tiedt / WSA Eberswalde -
Auf den Mecklenburgischen und nördlichen Brandenburgischen Gewässer wurden in einigen Abschnitten Schäden an der Uferbefestigung festgestellt.
Das Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde warnt in seinem Dienstbereich vor Faschinenholz im Fahrwasser. In einigen Bereichen, der mit dem Flechtwerk befestigten Ufer, wurden bei Kontrollen starke Schäden festgestellt. Folgende Wasserstraßenabschnitte sollten deshalb mit mit besonderer Vorsicht durchfahren werden:
- Obere Havel-Wasserstraße (OHW): km 47,60 bis 91,60
- Quassower Havel: km 87,10 bis 90,50
- Lychener Gewässer (LyG): km 01,80 bis 04,00
- Müritz-Havel-Wasserstraße (MHW): km 02,00 bis 28,80
- Rheinsberger Gewässer (RbG): km 01,00 bis 11,80
- Zechliner Gewässer (ZeG): km 00,00 bis 07,45
- Dollgowkanal (DoK)