Dienstag, 19. April 2011

Antwort des Landkreises Oberhavel auf eine Anfrage der "Linke"

Diese Antwort steht als pdf-Datei zum Download bereit: HIER. An dieser Stelle nur ein Kommentar vorab dazu:  Die Antwort von Hamelow ist niederschmetternd.
Der Landkreis ist nicht eingebunden, weiß eigentlich nichts, und das, was er zu wissen glaubt, ist nichts wert. Und eine Meinung hat er auch nicht.
Nun könnte man ja –  bei aller gebotener Sachlichkeit und Zurückhaltung förmlicher Verlautbarungen – annehmen, dass ein Landkreis, wenn ihm derart auf der Nase getanzt wird und er derart betroffen ist, wie OHV, dass solch ein Landkreis also zumindest Besorgnisse äußert, dass er unverzüglich beim BMVBS vorstellig wird und dies auch der Öffentlichkeit mitteilt, dass er fordert, einbezogen, gefragt oder zumindest angehört zu werden.
Aber davon ist nichts zu lesen.
Das muss anders werden!

Freitag, 15. April 2011

Antrag der Fraktion "Linke" im Bundestag

Einen Umfangreichen Antrag stellen die Linken im Bundestag zum Thema. Der wird hier nicht als Blogeintrag dokumentiert, sondern Sie können ihn sich als pdf-Datei herunterladen in der rechten Spalte.
Weiterhin gilt: Machen Sie sich kundig, mischen Sie sich ein. Diese Ramsauerpläne sind keine Kleinigkeit.

Donnerstag, 14. April 2011

Valerie Wilms (Grüne MdB) fordert mehr Ehrlichkeit in der Diskussion

"Reform" ist zu einem wahren Reizwort geworden. In ihm stecken alle Hoffnungen und Wünsche an die Politik - und gleichzeitig eine nicht enden wollende Assoziationskette an Enttäuschungen. (...) Nun also auch die Wasser- und Schiffffahrtsverwaltung (WSV). Wie bei allen Reformen wird auch hier mit plakativen Schlagworten argumentiert. Besonders beliebt: "Zerschlagung".
Wer weiterlesen will, lade sich die pdf-Datei herunter; Link in der rechten Spalte

Montag, 11. April 2011

eMail von Jens Koeppen (CDU) MdB

Sehr geehrter Herr Wittke,

für Ihre Email in Sachen WSV bedanke ich mich herzlich.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung arbeitet derzeit an einer Reform der Wasser- und Schifffahrtverwaltung. Wesentlicher Bestandteil der Reform ist eine veränderte Ressourcensteuerung. Als Maßstab für die Netzstruktur soll künftig nicht – wie bisher – das Kriterium der gesamtwirtschaftlichen Vorteilhaftigkeit, sondern auch Netzkriterien herangezogen werden, die die Verkehrsbedeutung von Transportrelationen abbilden. Dies würde in der Konsequenz zu einer Neuklassifizierung der Netzstruktur führen, die insbesondere für die  Wasserstraßen in den Neuen Bundesländern erhebliche Auswirkungen haben wird.

Montag, 4. April 2011

eMail von MdB A. Krüger-Leißner (SPD) an den Blogger MW

Sehr geehrter Herr Wittke,

haben Sie vielen Dank für Ihre Email. Ich beobachte die Entwicklungen bezgl. der Reform der Wasserstraßen ebenfalls mit großer Sorge.

Freitag, 1. April 2011

Pressemitteilung der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg 31.03.2011 CDU-Fraktion unterstützt Initiative der Wirtschaft zur Binnenschifffahrt


Pressemitteilung der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg 31.03.2011
CDU-Fraktion unterstützt Initiative der Wirtschaft zur Binnenschifffahrt

Brandenburg braucht die Wasserwege als Transportwege!

Die CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg unterstützt das Anliegen des Bauindustrieverbandes, die Binnenschifffahrt in den ostdeutschen Bundesländern nicht abzukoppeln. Hintergrund sind die Pläne des Bundesverkehrsministeriums zur Reform der Schifffahrtsverwaltung, die einen weitgehenden Ausbaustopp für die hiesigen Bundeswasserstraßen vorsehen.

MOZ 01.04.2011 Platzeck kritisiert Wasserwege-Konzept des Bundes


Moz 01.04.2011
Platzeck kritisiert Wasserwege-Konzept des Bundes
Janet Neiser
Eisenhüttenstadt (moz) Scharfe Kritik am von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) geplanten weitgehenden Ausbaustopp ostdeutscher Wasserstraßen hat Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) geäußert. „Ich glaube, dass Herr Ramsauer auf dem Holzweg ist“, erklärte Platzeck am Donnerstag nach einem Besuch der Neuen Oderwerft in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree). Der Bundesverkehrsminister habe einen etwas eingeschränkten Blick, wenn er glaube, dass Schifffahrt nur noch auf dem Rhein stattfinde.

Deutscher Kanu-Verband und Bundesvereinigung Kanutouristik warnen vor Sparmaßnahmen an falscher Stelle


Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Kanu-Verbandes und der Bundesvereinigung Kanutouristik 

Deutscher Kanu-Verband und Bundesvereinigung Kanutouristik warnen vor Sparmaßnahmen an falscher Stelle

Mit einem Appell, nicht an der falschen Stelle zu sparen, reagieren der Deutsche Kanu-Verband (DKV) und die Bundesvereinigung Kanutouristik (BKT) auf die jetzt bekannt gewordenen Vorschläge des Bundesverkehrsministers zur Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes.

Ist Kanusport auf Bundeswasserstraßen zukünftig noch möglich?

Editorial der Zeitschrift KANU-SPORT Heft 4 Seite 3
Ist Kanusport auf Bundeswasserstraßen
zukünftig noch möglich?

Liebe Leserinnen und Leser, die Temperaturen steigen und jeden Tag ist es etwas länger hell – ideale Voraussetzungen, sich wieder ins Boot zu setzen und vom Wasser aus zu beobachten, wie sich die Natur vom Winter befreit. Viele von Ihnen werden auch jetzt und im weiteren Laufe des Jahres auf einer der  Bundeswasserstraßen paddeln, und dort die Vielfalt des Kanusports erleben. Zusätzlich wird es auch in diesem Jahr viele unterschiedliche freizeit- oder leistungssportliche Aktivitäten auf Bundeswasserstraßen geben.

Bis vor wenigen Jahren waren solche Fahrten und Veranstaltungen auf Bundeswasserstraßen relativ unkompliziert: