Freitag, 27. Mai 2011

Abschlusskonferenz?? Nein! Kick Off - Veranstaltung.

Am 26. Mai ließ das BMVBS in Berlin die Katze aus dem Sack: An der Einteilung der Gewässer in Haupt-, Neben- und Restnetz ist nicht mehr zu rütteln und das Wassertouristische Netz "wird eingegliedert".

Wie? Was? Alles unklar, da brach der Vortrag ab, das ist Gegenstand eines Abstimmungsprozesses, der jetzt erst beginnt.

Mittwoch, 18. Mai 2011

RBB Video zu Ramsauers Plänen

Wie weiter mit den Wasserstraßen in der Region?
Wird der kostspielige Neubau des Schiffshebewerks am Ende nur noch eine Touristenattraktion sein? Bundesverkehrsminister Ramsauer will den Ausbau vieler Wasserstraßen im Osten stoppen.

Ramsauer argumentiert mit den geringen Gütermengen, die auf ostdeutschen Flüssen transportiert werden: Weniger als eine Million Tonnen zwischen Oder und Elbe - bis zu hundertmal weniger als auf Rhein und Donau. Der Osten wird zum sogenannten Randnetz degradiert. Wirtschaftsvertreter aus der Region halten dagegen: Die Wasserwege sind noch gar nicht in der Lage, mehr Verkehr aufzunehmen: Unter anderem sind die Havel-Oder-Wasserstraße und die Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße streckenweise so eng, dass Schiffe sich
nicht begegnen können. Theodor-Moderatorin Birgit Bursch spricht mit Klaus Kröpelin, Verkehrsexperte von der Ostbrandenburger Industrie- und Handelskammer. Beitrag von Fred Pilarski
VIDEO: http://www.rbb-online.de/theodor/archiv/theodor_vom_08_05/0.html

Wird derlei Standard, wenn Ramsauer uns wegtritt?

Aus "boote" 09.05.2011
Christian Tiedt / WSA Eberswalde -
Auf den Mecklenburgischen und nördlichen Brandenburgischen Gewässer wurden in einigen Abschnitten Schäden an der Uferbefestigung festgestellt.
Das Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde warnt in seinem Dienstbereich vor Faschinenholz im Fahrwasser. In einigen Bereichen, der mit dem Flechtwerk befestigten Ufer, wurden bei Kontrollen starke Schäden festgestellt. Folgende Wasserstraßenabschnitte sollten deshalb mit mit besonderer Vorsicht durchfahren werden:
- Obere Havel-Wasserstraße (OHW): km 47,60 bis 91,60
- Quassower Havel: km 87,10 bis 90,50
- Lychener Gewässer (LyG): km 01,80 bis 04,00
- Müritz-Havel-Wasserstraße (MHW): km 02,00 bis 28,80
- Rheinsberger Gewässer (RbG): km 01,00 bis 11,80
- Zechliner Gewässer (ZeG): km 00,00 bis 07,45
- Dollgowkanal (DoK)

SPD-Bundestagsfraktion, AG Tourismus

Bundesregierung ignoriert Interessen des Wassertourismus
AG Tourismus
Zur Vernachlässigung der Interessen der Wassersportverbände bei der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung erklärt der tourismuspoltische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Hans-Joachim Hacker: Die Bundesregierung setzt sich bei ihrem zweiten Entwurf zur Reform der Wasser und Schifffahrtsverwaltung über die Interessen von 5.000 Mitgliedsvereinen und über 800.000 Mitgliedern des organisierten Wassersports in Deutschland hinweg.

Unterschriftensammlung "Pro Stadthafen" in Lychen

Unterschriftensammlung "Pro Stadthafen" in Lychen
Lychen (UK).
Seit einigen Tagen werden Unterschriften in Lychen gesammelt mit dem Ziel, die Stadtverwaltung bei der Realisierung des Stadthafen-Projektes zu unterstützen. "Es gibt zunehmend Unmut in Lychen über die einseitige ,Propaganda' der ,Ökostadt-Gruppierung' zu diesem Thema und die Bestrebungen der Naturschutzverbände, den Motorbootverkehr zu beschränken und mittelfristig auch auf der

BDB kritisiert 2. Bericht zur Reform der WSV

BDB kritisiert 2. Bericht zur Reform der WSV
Neue Netzstruktur der Bundeswasserstraßen bleibt unklar – Einsparungen sind nicht zu erzielen!

Auch mit dem zweiten Bericht des Bundesverkehrsministeriums zur Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) bleiben wesentliche Aussagen zur WSV-Reform und zur neuen Struktur des Bundeswasserstraßennetzes unklar. Zwar hat das Ministerium seine Absicht, zu-künftig nur noch hoch frequentierte Flüsse und Kanäle auszubauen, nun mit einer Wasserstra-ßenkarte illustriert. Welche Ausbauprojekte konkret aufgegeben und welche Maßnahmen konk-ret beschleunigt realisiert werden sollen, ist dem am 28. April 2011 vorgelegten Bericht jedoch immer noch nicht zu entnehmen.

Umstrittene Pläne des Verkehrsministeriums Ramsauer erntet für Wasserstraßenreform Kritik

Von Peter Kleinort, Hamburg

Die vom Bundesverkehrsministerium geplante Reform der Bundeswasserstraßenverwaltung und die damit einhergehende Priorisierung der Wasserstraßen stoßen in den Ländern und bei Verbänden zunehmend auf Kritik. Für einige Wirtschaftsunternehmen könnte Wasserstraßen-Priorisierung unter Umständen sogar bedeuten, die Produktion aus Deutschland zu verlagern.