Donnerstag, 30. Juni 2011

Anhörung im Bundestag: Reform bleibt umstritten

Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung bleibt umstritten
Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (Anhörung)

Berlin: (hib/MIK) Die Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) bleibt umstritten. Dies wurde deutlich bei einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am Mittwochvormittag. Dabei ging es um einen Antrag der SPD-Fraktion zur Zukunftsfähigkeit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (17/4033), um einen Antrag der Linksfraktion mit dem Titel ”Kein Personalabbau bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung“ (17/5548) sowie um einen Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ”Netzstruktur für Wasserstraßen präzisieren und die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung reformieren“ (17/5056).

Mittwoch, 29. Juni 2011

BUND will Restgewässer renaturieren!

In seiner Stellungnahme zur Expertenanhörung am 28.06.2011 hat der BUND eine Stellungnahme verbreitet, in der er Ramsauers Einteilung der Wasserstraßen begrüßt. Dabei bringt der BUND selbst die Begriffe "Verkehr" und "Gütertransport" zur Deckung. Kein gutes Zeichen für seine Expertise, wenn es um die Zukunft des Wassertourismus geht. Zu diesem Bereich verliert er auch nur einen Satz: Er will keinen weiteren Ausbau für Motorsportboote. Pauschal, peng. Ansonsten ist viel die Rede von Naturverträglichkeit und davon, dass die WSV umgekrempelt gehört. Wer das dann alles bezahlen soll, bleibt offen. Die ganze Stellungnahme finden Sie hier und im Downloadbereich.

Sonntag, 26. Juni 2011

Der Werbellinkanal ist eröffnet

"Leinen los" zum ersten Bootskorso

Marienwerder (moz) Der Werbellinkanal ist eröffnet. Mit einem ganztägigen Fest und einem Bootskorso ist die Wiederherstellung der vor Jahren zugeschütteten drei Kilometer langen Strecke am Freitag gefeiert worden. Zusammen mit Brückenbau, Rekultivierungs- und Ausgleichsmaßnahmen hat das Projekt sechs Millionen Euro verschlungen.

Werbellinkanal mit Bootskorso eröffnet


Wichtiger Schritt in „Wasserinitiative Nordbrandenburg - WIN“Die neue Anbindung des Werbellinkanals ist offiziell freigegeben. Dazu kamen am Freitag, 17. Juni 2011 neben vielen Besuchern auch Landrat Bodo Ihrke, Marienwerders Bürgermeister Mario Strebe und Volkmar Schönefeld vom Amt Biesenthal-Barnim auf das ehemalige Sägewerksgelände in Marienwerder. Kindergarten- und Schulkinder der Gemeinde Marienwerder begrüßten die Gäste mit einem bunten

BDB irritiert über tendenziöse Äußerungen des Bundesverkehrsministeriums in FAZ und „Spiegel“

Binnenschifffahrt unverzichtbar: Rund 15,2 Mio. Tonnen Güter wurden auf ostdeutschen Wasserstraßen umgeschlagen
Für Irritationen sorgen derzeit Äußerungen des Bundesverkehrsministeriums gegenüber bestimmten Medien im Zusammenhang mit den Infrastrukturinvestitionen des Bundes. So wird  unter anderem in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und in der aktuellen Ausgabe des Magazins „Spiegel“ das Bundesverkehrsministerium mit der Aussage zitiert, seit 1991 seien 3,7 Mrd. Euro „in ostdeutsche Wasserstraßen, Schleusen und Binnenhäfen“ investiert worden. Es sei „viel Geld in Flüsse gesteckt worden, auf denen kaum ein Schiff fährt. Die Investitionen haben sich nicht ausgezahlt.“

Samstag, 25. Juni 2011

MAZ-Artikel 25.06.2011

Forum in Fürstenberg zum Thema Tourismusstrategie des Landes


FÜRSTENBERG - Der Tagungsort für das Mittelstandsforum Oberhavel war gut gewählt. Die Charterbasis von „Cardinal Boating Holidays“ am Röblinsee in Fürstenberg gehört zu den erfolgreich tätigen Unternehmen im Herzen des Wasserreviers zwischen Mecklenburger Seenplatte, Uckermark-Seen und den märkischen Gewässern um Zehdenick.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Positionspapier des BDS-Binnenschiffahrt zum 2. Bericht des BMVBS an den Deutschen Bundestag zur Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung

Das Problem mangelnden Unterhalts kann durch eine Kategorisierung der Wasserstraßen nicht gelöst werden. Im Gegenteil: Es steht zu befürchten, dass sich der Zustand der Wasserstraßen unterhalb des Hauptnetzes weiter verschlechtern wird.

Differenzierte Bewertung aus Sicht des Naturschutzes


Sehr geehrter Herr Wittke,
auf Ihrem - sehr informativen - Blog www.wassertourismus.blogspot.com setzen Sie sich für den Erhalt von Kanuwegen als Bundeswasserstraße ein.

Die GRÜNE LIGA sieht diesen Ansatz eher kritisch. Ich sende Ihnen hiermit meinen diesbezüglichen Gedankenaustausch mit dem DKV zur Kenntnis.
Aus Berlin grüßt Michael Bender

Hinweis des Blog-Betreibers: Die Positionspapiere Grüne Liga und DKV finden Sie zum Download unter Dokumente in der rechten Spalte.

Mittwoch, 22. Juni 2011

Anhörung zur Wasser- und Schifffahrtsverwaltung

Anhörung zur Wasser- und Schifffahrtsverwaltung

Mit der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung beschäftigt sich der Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am Mittwoch, 29. Juni 201, in einer öffentlichen Anhörung von  Sachverständigen unter Leitung seines Vorsitzenden Dr. Anton Hofreiter (Bündnis 90/Die Grünen). Sie beginnt um 11 Uhr im Anhörungssaal 3.101 des Berliner Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses und dauert bis gegen13 Uhr. Die Abgeordneten informieren sich über die Expertenmeinungen zu drei Anträgen aus den Reihen der Opposition sowie zwei Berichten der Bundesregierung.

Dienstag, 21. Juni 2011

das 15. Internationale Oder/Havel-Kolloquium


das 15. Internationale Oder/Havel-Kolloquium

Bereits traditionell findet am 29. Juni 2011 im Potsdamer Großen Waisenhaus das 15. Internationale Oder/Havel-Kolloquium statt. Aktuell wird diesmal zum Thema „Anspruch und Realismus in der Weiterentwicklung von Schifffahrt und Wasserstraßen in der Oder/Havel-Region“ referiert und diskutiert. Der Veranstalter – der Verein zur Förderung des Stromgebietes Oder/Havel e.V. - konnte dazu polnische und deutsche Vertreter aus der Hafenwirtschaft, des Bundesverkehrsministeriums, der Industrie- und Handelskammer und der Wasser- und Schifffahrtsverwaltungen gewinnen. Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger referiert zur „Interessenlage des Landes Brandenburg bei der Nutzung der Wasserstraßen in Brandenburg“. Im Verlauf des Kolloquiums wird der Verein eine Bestandsaufnahme der Wasserstraßeninfrastruktur zwischen Elbe und Oder vornehmen und zukünftigen Bedarf aufzeigen.

Montag, 20. Juni 2011

Ein Schlag ins Wasser

Ein Schlag ins Wasser

(Aus: FAZ Net) Fast vier Milliarden Euro hat der Bund seit der Wende in die Wasserstraßen in Ostdeutschland investiert. Gebracht hat es wenig. Nun soll gespart werden. Es ist überfällig, die Verschwendung in den neuen Bundesländern zu stoppen.

Von Christoph Schäfer, Hamburg
17. Juni 2011 
Das Eingeständnis des Scheiterns kommt aus dem Verkehrsministerium selbst. „Wir haben viel Geld in Flüsse gesteckt, auf denen kaum ein Schiff fährt. Dabei haben wir wichtige Wasserstraßen vernachlässigt“, sagt Sprecherin Marion Hoppen. Genau 3,7 Milliarden Euro habe die Regierung seit 1991 in die Bundeswasserstraßen in den fünf neuen Ländern investiert. Nach 20 Jahren sei jedoch klar, dass das Ministerium „den Gütertransport nicht herbeibauen“ konnte.

Freitag, 17. Juni 2011

Link-Fehler korrigiert

Sehr geehrte Nutzer,

ein böser Linkfehlerteufel hatte sich eingeschlichen und bis eben die falschen Dokumente verlinkt. Das ist nun korrigiert und ich bitte um Nachsicht... JETZT finden Sie die AKTUELLEN Berichte samt Anhang.

Zum Download: Der "Abschlussbericht" mit Anlagen

Die aktuellen Dokumentestehen auf diesem Blog zum Download bereit. Rechte Spalte: Abschlußbericht Band 1 und 2 sowie die beiden Anlagen. Transparenz des Verwaltungshandelns ist eine der Säulen demokratischer Entscheidungsprozesse. Informieren Sie sich, mischen Sie sich ein.

Mittwoch, 15. Juni 2011

www.stoppt-die-reform.de


Sehr geehrter Herr Wittke,

ich bin durch Zufall auf Ihren Blog Wassertourismus gestoßen. Herzlichen Dank für die Veröffentlichung der Resolution des DMYV-Verbandstages. In Zuge des Widerstandes gegen die Reform hat der DMYV und die Landesverbände die Aktion www.stoppt-die-reform.de ins Leben gerufen. Es wäre schön, wenn Sie den Link auf Ihre Seite mit aufnehmen können und besonders unsere Aktion "Faxen Sie der Bundeskanzlerin" zum Thema etwas Raum geben könnten.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Hirtz
Deutscher Motoryachtverband e.V.www.stoppt-die-reform.de

CDU Landtagsfraktion: Nicht einmal die Hauptwasserstraßen in Brandenburg gesichert!

"In den bisherigen Überlegungen des BMVBS ist noch nicht einmal die Zukunft der Hauptwasserstraßen in Brandenburg gesichert und es muss davon ausgegangen werden, dass in Zukunft weniger Gelder für die Wasserstraßen insgesamt zur Verfügun stehen werden. Diese geringeren Mittel müssen notgedrungen auf bestzimmte Maßnahmen konzentriert werden. Das Land Brandenburg muss sich hier mit guten Argumenten positionieren, um seine Interessen gegenüber dem Bund durchsetzen zu können."

Den ganzen Text und die Positionierung der CDU-Fraktionsvorsitzendenkonferenz der neuen Länder finden Sie HIER.

Dienstag, 14. Juni 2011

Rettet unsere Gewässer – helft mit Informationen!

Rettet unsere Gewässer – helft mit Informationen!
Aufruf des Deutschen Kanu-Verbandes: Der Deutsche Kanu-Verband ruft alle Kanusportlerinnen und Kanusportler –egal, ob im DKV organisiert oder nicht – sowie alle Anbieter kanutouristischer Aktivitäten auf, mit Informationen über Befahrungshäufigkeiten der Bundeswasserstraßen dazu beizutragen, die Pläne des
Bundesministeriums für Verkehr, Bauen und Stadtentwicklung (BMVBS) zu verhindern.

Montag, 6. Juni 2011

Resolution des Verbandstages des Deutschen Motoryachtverbandes e.V.

Resolution des Verbandstages des Deutschen Motoryachtverbandes e.V. zur Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und zum Wassertourismuskonzept

Die Mitglieder des Deutschen Motoryachtverbandes e.V. fordern auf ihrem Verbandstag am 08.05.2011 in Dresden die Bundesregierung und alle zuständigen Minis-terien auf,
  • die im Reformpapier aufgeführten Restwasserstraßen gemäß der Gütertransport Prognose 2025, welche für die Sportschifffahrt, die dort anliegenden Vereine und den Wassertourismus bedeutsam sind, in das Wassertourismusnetz aufzunehmen,
  • dass die Wasserstraßen mit touristischer Nutzung weiter als Bundeswasserstra-ßen geführt werden, da wir sonst befürchten, dass diese Bundeswasserstraßen der Entwidmung und damit der Privatisierung und Renaturierung unterliegen. Hierdurch werden viele im ehrenamtlichen Engagement geführten Vereine in ihrer Existenz bedroht und die Grundlage für die Ausübung ihres Sportes ist nicht mehr gegeben,
  • dass keine Mittelkürzungen vorgenommen werden und der Erhalt dieser Schifffahrtswege sichergestellt ist. Die beabsichtigte Reform widerspricht darüber hinaus der Initiative des Bundestages, den Wassertourismus zu fördern.
Wir fordern die Bundesregierung und alle zuständigen Ministerien auf, Wasserstraßen mit touristischer Nutzung als Bundeswasserstraßen zu erhalten und zu unterhalten.

Deutscher Motoryachtverband e.V.